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Entwicklung und Aufwertung des Bäderquartiers
Stadtentwicklung, Konzepte, Projekte
Die ehemaligen Hotelgebäude Verenahof, Ochsen und Bären stehen wegen fehlender Nachfrage und aufgrund nicht realisierter Umnutzungs- und Umbauprojekte bereits längere Zeit leer und weisen mangels Unterhaltsinvestitionen grössere Schäden und entsprechenden Erneuerungsbedarf aus. Das 1963 errichtete und 1980 um das Aussenbad erweiterte Thermalbad und der 1967-69 erbaute Staadhof (beide nach Plänen der Architekten Lienhard und Glaus, Zürich) zeigen heute Schäden und erheblichen Sanierungsbedarf an Aussenhülle, konstruktivem Aufbau und Haustechnik.
Es fehlt ihnen von der Erschliessungs-, Nutzungs- und Grundrissorganisation wie auch vom Flächenbedarf
her an innerer Flexibilität für eine zeitgemässe Erneuerung. Mit der Realisierung der Umfahrung Ennetbaden
wird die Limmatpromenade auf Ennetbadener Seite weitgehend verkehrsbefreit und ein Entwicklungspotential
mit neuen Qualitäten für den gesamten Limmatraum im Kniebereich eröffnet. In Ennetbaden befinden sich mehrere
Bauvorhaben mit raumübergreifender Ausstrahlung in Entwicklung, teilweise in Ausführung.
Durch eine Änderung der Eigentumsverhältnisse an der Verenahof AG, hat sich eine neue Ausgangslage für eine
Entwicklung und Aufwertung des Bäderquartiers ergeben. Gemeinsame Planungsabsicht der Verenahof AG und
der Stadt Baden ist eine schrittweise Realisierung verschiedener Bauvorhaben und Aufwertungsmassnahmen.
Als Grundlage dafür dient das Studienauftragsverfahren der Evaluation einer städtebaulich und architektonisch überzeugenden Gesamtlösung für eine neue, zeitgemässe Badeanlage im Mättelipark und eine Erweiterung des Wohnraumangebotes im Bereich des Limmatknies.

