Rettet er die Bäder?
Auszug Artikel "Aargauer Zeitung" vom 21.11.2008:
Lange ist es still geblieben auf dem Geviert der Verenahof AG. Benno Zehnder, VR-Präsident, hat gestern die Katze aus dem Sack gelassen: Fünf prominente Schweizer Architekturbüros beteiligen sich an einem Studienwettbewerb für ein neues Bad, Hotel sowie Wohnen und Gewerbe am Limmatknie.

Paukenschlag im Bädergebiet: Am 24. November fassen fünf Architekturbüros die Aufträge für einen Studienwettbewerb. Es handelt sich um fünf der prominentesten Namen in der Schweiz, nämlich: Bétrix+Consolascio, Mario Botta, Diener+Diener, Max Dudler und Christian Kerez. Sie werden Vorschläge erarbeiten, wie das Gebiet des Limmatknies erneuert werden soll mit einem grossen Thermalbad und zugehörigen weiteren Anlagen.
Die Studien sollen aufzeigen, wie die Bauvolumen gesetzt werden, die Verbindungen aussehen und die Nutzungen definiert werden sollen. Als Basis dient ein detailliertes Raumprogramm. Hierfür hat die Verenahof AG mit Stadt und Kanton die nötigen Vorabklärungen gemacht.
«Die Bäder haben das auch verdient»
Interview der Woche, erschienen im "Sonntag" vom 23.11.2008:
Warum holt man Botta, Diener, Dudler und Co. nach Baden, wo die Stadt für namhafte Architekten bekannt ist?
Benno Zehnder: Im Laufe der Zeit habe ich realisiert, dass es etwa zehn ausgearbeitete Projekte für den Verenahof gibt, das heisst, die meisten Büros haben es bereits versucht. Ich wollte nicht «alte» Projekt wieder aufkochen und habe mich darum entschieden, einen grossen Schweizer Namen zu wählen. Das Bäderquartier hat das auch verdient.
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Neue Pläne für das Bäderquartier
Auszug Artikel "Der Bund" vom 12.09.2008:
Noch liegt es im Dornröschenschlaf, doch bald schon soll das Bäderquartier in Baden dank einem neuen Investor in neuem Glanz erstrahlen. Anlässlich des Tages des Denkmals amWochenende lässt sich ein letzter Blick hinter die Fassaden einer versunkenen Zeit werfen.

Einst Treffpunkt illustrer Kurgäste, seit 2002 leer stehend:
Das Badehotel Verenahof von 1845.
Vor gut zwei Jahren trat mit Benno Zehnder ein Investor auf den Plan, unter dessen Ägide ein neues Thermalbad und ein Boutique-Hotel geplant sind.
«Das Potenzial von Baden signalisiert bereits sein Name», sagt Benno Zehnder, seit Oktober 2006 Hauptaktionär der Verenahof AG.
Entstehen soll eine neue Bäderlandschaft mit verschiedenen Becken, darunter auch ein Freibad mit Limmatwasser und eine Flusssauna. Kein «Spassbad» soll es laut Zehnder werden, sondern eines für jedermann: für Rentner am Morgen, Familien am Nachmittag und Junge am Abend. Des Weiteren soll eine Wohnüberbauung an der Limmat entstehen. «Den Kurgast wie vor dreissig Jahren gibt es nicht mehr», sagt Zehnder, weshalb er denn auch lediglich ein Hotel, wohl den «Verenahof», als stilvolles, so genanntes Boutique-Hotel mit 40 Zimmern führen will.
Froh darüber, dass endlich etwas geht
Auszug Artikel Aargauer Zeitung vom 03.04.2008:
Partnerschaftliches Vorgehen von Stadt und Verenahof AG wird befürwortet, 660 000 Franken werden als Beitrag an die Planungskosten bewilligt.

Zusammen mit dem neuen Thermalbad
werden auch neue Bauten entstehen.
Der Staadhof soll abgebrochen werden.
Die Diskussion zeigte, dass die Prioritäten richtig gesetzt seien. Zuerst das Bad, dann weitere Nutzungen und schliesslich das Hoteldreieck («Verenahof», «Bären», «Ochsen»).
Brigitte Müller (EVP) lobte den ausführlichen Antrag und dass der Stadtrat den Prozess mitgestalten könne. Markus Schneider (CVP) betonte, wie wichtig die Erschliessung und die Verbindungen seien. Ueli Kohler (SVP) erachtet es als sehr wichtig, dass endlich ein neues, modernes Bad gebaut werde, dem rasch ein Hotel und Wohnungen folgen sollen.
Andreas Zehnder (FDP) betonte als Architekt, dass es wichtig sei, auf die Bautätigkeit in Ennetbaden reagieren zu können. Darum habe man richtig gehandelt und den Perimeter ausgeweitet. Dass für den Studienauftrag renommierte Büros eingeladen werden, sichert laut Zehnder die Nachhaltigkeit und hilft bei der Vermarktung.
Neuanstrich für mehr Ambiente
Auszug Artikel Aargauer Zeitung vom 05.07.2007:
Dem Thermalbad Baden wurde mit einem bescheidenen Budget ein neues Make-up verpasst.

«Wir möchten den treuen Kunden unsere Wertschätzung entgegenbringen»,
sagt Christine Zehnder, die Geschäftsführerin der Verenahof AG.
Dank der bescheidenen Renovierung sollen sich die Gäste wohler fühlen. Die Veränderung sticht sofort ins Auge..
Es riecht immer noch etwas nach frischer Farbe.
Vom 25. bis 27. Juni ist das Thermalbad Baden geschlossen worden.
Handwerker aus der Region verhalfen dem Bad zu einem anderen Gesicht.
Neu zieren jetzt warme Farben die ehemals grauen Betonwände und setzen neue Akzente.
Im Thermalbad herrscht ein frischer Wind
Auszug Artikel Aargauer Zeitung vom 03.04.2007:
Im Bädergebiet spürt man Aufschwung und Umschwung. Christine Zehnder
hat die operative Führung bei der Verenahof AG übernommen.
Ein Frühlingsabend im Bädergebiet. Die Dämmerung hat eben eingesetzt.
Im Aussenbad des Thermalbades macht sich Romantik breit.
Kerzenlichter rund um das Becken lassen eine spezielle Stimmung aufkommen – nicht nur für Verliebte.
Der Neubeginn im Thermalbad ist förmlich greifbar.
Die Aktion «Baden bei Kerzenlicht» steht als Zeichen dafür.
Dazu hat man die Öffnungszeiten angepasst. «Wir wollen das Thermalbad beleben und unseren Badegästen etwas bieten»,
erklärt Christine Zehnder.
Römern auf der Spur
Auszug Artikel «Im Bädergebiet haben archäologische Sondiergrabungen begonnen», Aargauer Zeitung vom 29.03.2007:

Die Zeit der Bäderplanung soll nicht ungenutzt verstreichen.
Beim Römerbad haben gestern Mitarbeiter der Kantonsarchäologie damit begonnen,
das Gelände nach römischen Überresten zu sondieren.
«Von den Bädern ist archäologisch wenig bekannt», sagt Andrea Schaer.
Die Mitarbeiterin der Kantonsarchäologie ist im Bädergebiet auf den Spuren der Römer.
Ein Bagger gräbt beim Römerbad und beim Mättelipark Sondierschlitze.
Damit möchten sich auch die Verenahof AG als Bauherrschaft sowie die Abteilung
Planung und Bau der Stadt Baden eine Übersicht darüber verschaffen, was bei den
geplanten grossen Bauvorhaben an archäologischen Funden zu erwarten ist.
«Bädergebiet sollte auf Thermalwasser setzen»
Auszug Artikel Aargauer Zeitung vom 09. Januar 2007:
30 Jahre lang wirkte Hanspeter Keller als Hausarzt im Bäderquartier. Er hat die verschiedenen Entwicklungen im Kurort hautnah miterlebt.
Die jüngste Entwicklung im ganzen Bädergebiet stimmt Hanspeter Keller wieder positiv. «Das Thermalwasser muss dabei eine zentrale Bedeutung erhalten, darauf sollte man im Bädergebiet setzen», sagt Keller zur Revitalisierung. Aus seiner Sicht müsste dieses Potenzial auch von den Hotels genutzt werden. Nebst Hotelbetten brauche es unbedingt ein grosses öffentliches Thermalbad, wobei Keller ein Therapie- und Bewegungsbad meint, weniger ein ein Erlebnisbad.
«In den Synergien liegt das grösste Potenzial»
lnterview mit Stadtammann Stephan Attiger,
Auszug Artikel
Aargauer Zeitung vom 29. Dezember 2006:
Ihr grösster Erfolg bahnt sich offenbar im Bäderquartier an. Wie schnell, glauben Sie, werden das neue Bad und das neue Hotel der Verenahof AG stehen?
Stephan Attiger: Ich bin glücklich, dass sich die seit Januar 2006 gestarteten Planungen positiv auf die Entwicklungen auswirken. Das bestärkt mich, dass unsere Planungen die richtige Stossrichtung aufgenommen haben.
Ein eigentlicher Durchbruch ist gelungen, indem wir jetzt die Planungen gemeinsam mit der Verenahof AG konkretisieren können und wir dieselben Ziele verfolgen. Ziel ist, das Bäderquartier mit neuem Leben zu füllen, zu revitalisieren und ein ausgeglichenes und abgestimmtes Angebot zu schaffen. Wichtig ist, dass wir keine unnötige Zeit verlieren, jedoch uns so viel Zeit nehmen, dass die erarbeiteten Grundlagen eine prosperierende Zukunft gewährleisten. Mit dem Baubeginn des Hotels und des Bades rechnen wir in den Jahren 2008 und 2009. |
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Neue Zukunft für Bäder
Auszug Artikel Aargauer Zeitung vom 20. Oktober 2006:
Der in den USA wohnhafte Georg Kienberger hat als verbliebener Familienaktionär sein Paket von 70% des Aktienkapitals der Verenahof AG an eine Investorengruppe verkauft. Er habe im Frühjahr mit Kienberger erste Kontakte geknüpft, erzählt Benno Zehnder. Der Deal ist vor einer Woche über die Bühne gegangen.

Die Investorengruppe ist gewillt, ins Bäderquartier zu investieren. Das sei auch der Grund dafür, dass man dieses Aktienpaket übernommen habe, sagt Zehnder. Zehnder, der ebenfalls an der neuen Überbauung im «Gstühl» beteiligt ist, ist überzeugt, dass durch diesen Investitionsschub nicht nur die Bäder selber profitieren werden.
Durchbruch in den Bädern
Titelseite Aargauer Zeitung vom 20. Oktober 2006:
Die Investoren beabsichtigen laut Benno Zehnder, ein Gesamtprojekt für das Bädergebiet auszuarbeiten. Nebst einem neuen öffentlichen Thermalbad enthält dieses ein Hotel der oberen Kategorie, ein medizinisches Zentrum, Wohnungen und einen Park. Badens Stadtammann Stephan Attiger deutet diese Pläne als Durchbruch in den Bädern.
Siehe auch: Presse Thermalbad





